Ein Mann, ein Wort, ein Konzert - WN 18.03.2010 (Beteiligung 700-Jahre Wolbeck)

Veröffentlicht in 2010

Westfälische Nachrichten 18.03.2010

 

 

Bürgerforum Wolbeck plant mit Jugendlichen eine Veranstaltung im „Bahnhof“

Von I. Sauer-Waltermann

 

Münster-Wolbeck. Vorträge, Ausstellungen, Workshops und Partys – das Programm zur Feier des 700sten Geburtstags Wolbecks ist prall gefüllt. Dennoch kommen immer neue Attraktionen dazu: „Wir wollen etwas speziell für Jugendliche und mit Jugendlichen organisieren“, erklärt Dieter Alke. Ein Mann, ein Wort: Am Dienstag traf sich der Vorsitzende des Wolbecker Bürgerforums mit dem Leiter des Jugendzentrums „Bahnhof Wolbeck“, Johannes Wüstefeld-Beermann, und einer Gruppe von Jugendlichen, um dies in die Tat umzusetzen: Das rund zehnköpfige Team tat erste Schritte, ein Jugendkonzert zu planen.

„Ein Sponsor ist auf das Bürgerforum zugekommen und hat sich angeboten, eine Veranstaltung finanziell zu unterstützen“, erläutert Alke. Die Idee des Bürgerforums-Vorsitzenden war es, das Geld der Jugend zur Verfügung zu stellen, die seiner Meinung nach

an den Feierlichkeiten bislang nicht genügend beteiligt ist. So sei die Idee entstanden, ein Konzert im „Bahnhof“ zu organisieren.

Am Dienstag einigten sich Alke und die „Bahnhofs-Crew“ zunächst auf mögliche Konzerttermine im Juni oder im Oktober. Auch in Frage kommende Bands wurden bereits ins Auge gefasst. Die Planung wird fortgesetzt.

Auch weitere Attraktionen zur Feier des Wigbold-Jubiläums konkretisieren sich: „Wolbeck sucht den stärksten Mann“. So lautet das Motto einer Aktion, die im Rahmen der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehens des Bürgerforums am 1. Juni ab 19 Uhr in der Gaststätte Sültemeyer stattfinde, erläutert Alke. „Wer mitmacht, muss einen zwei Liter fassenden Bierkrug mit ausgestrecktem Arm hochzuhalten“, erläutert der Bürgerforums-Vorsitzende. Dem, der am längsten durchhalte, winke der erste Preis. Eine weiterer Programmpunkt stehe ebenfalls: „Es wird am 1. Juni eine Sängerin bei uns auftreten, die bereits durch das Fernsehen bekannt ist“. Schwärmt Alke. „Und sie hat eine tolle Stimme.“