Presseberichte

Jungs müssen draußen bleiben

Veröffentlicht in 2002

Westfälische Nachrichten

 

Jungs müssen draußen bleiben

Einmal die Woche männerfreie Zone in der Mädchengruppe

Seit 2001 leitet Astrid Westhof, Sozialpädagogin, zwei Mädchengruppen im Bahnhof, die sich einmal wöchentlich zum Quatschen, Kochen oder für verschiedene Projekte treffen. Zu den Aktionen der Mädchengruppen zählen auch Bildungswochenenden oder Ausflüge. "Die Mädels bekommen in der Gruppe die Möglichkeit, sich individuell zu entfalten und mit Gleichgesinnten Probleme zu besprechen", erläutert Johannes Wüstefeld-Beermann. Im Alter von 13 bis 16 Jahren sind die Mädchen, die das Programm selbst mitgestalten. Einen eigenen Raum im Erdgeschoss des Bahnhofs haben die Mädchen selbst gemütlich eingerichtet und gestrichen. Ohnehin werden im Bahnhof Wolbeck alle Reparaturen und Umbauarbeiten in Eigenregie geleistet. Werkzeuge und Gerätschaften sind im Werkraum des Jugendzentrums vorhanden. -wm-

 

Jugendzentrum ein "zweites Zuhause"

Veröffentlicht in 2002

Münstersche Zeitung

 

Jugendzentrum ein "zweites Zuhause"

Bahnhof Wolbeck feierte Geburtstag

Wolbeck

Das Jugendzentrum "Bahnhof Wolbeck" lud am Sonntag zum Tag der offenen Tür. "Heute vor 23 Jahren wurde der Bahnhof Wolbeck gegründet. Das haben wir zum Anlass genommen, mal wieder einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, um die Leute über unsere Arbeit und das Angebot zu informieren", erklärte Manfred Schoppmeier.

Schoppmeier ist zusammen mit Johannes Wüstefeld-Beermann und Astrid Westhoff hauptamtlich im Wolbecker Jugendzentrum tätig. Jeder der drei Sozialpädagogen ist mit einer halben Stelle beschäftigt, Astrid Westhoff kümmert sich speziell um die Mädchenarbeit.

Außerdem, so Schoppmeier, engagieren sich rund 30 Jugendliche ehrenamtlich im Bahnhof Wolbeck, beispielsweise beim Organisieren und durchführen von Partys, Konzerten und ähnlichem. Am Sonntag schauten auch Wolbecker Politiker vorbei, die sich über die aktuelle Lage des Jugendzentrums informierten. Im Gespräch mit den Mitarbeitern und Bernhard Paschert, Abteilungsleiter beim Jugendamt, suchten sie nach Möglichkeiten, den Bahnhof Wolbeck weiter zu fördern.

"Unser drigendstes Anliegen ist zur Zeit die Sanierung der Toiletten", sagte Manfred Schoppmeier und hofft dafür auf Zuschüsse der Stadt. Diese kaufte den alten Bahnhof Wolbeck 1977, der dann bis 1979 zu einem Jugendzentrum umgebaut wurde. Seitdem ist der "Trägerverein für das Jugendzentrum Angelmodde/Wolbeck e.V." der Hauptnutzer vom Bahnhof.

Er betreibt seitdem in dem 103 Jahre alten Gebäude ein selbstverwaltetes Junged- und Kulturzentrum. So will der Trägerverein die kontinuierliche "Offene Jugendarbeit" sicherstellen. Die Programmschwerpunkte bilden Partys, Konzerte und Kulturveranstaltungen sowie der Offene Treff im Jugendcafé.

Das Café ist dienstags von 15 bis 22 Uhr, mittwochs und donnerstags von 15 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Der Offene Treff, so das Ziel des Trägervereins, soll für Jugendliche ein "zweites Zuhause sein, wo sie sich in lockerer Atmosphäre ohne Konsumzwang treffen können".

Geleitet wird der Cafébetrieb von ehrenamtlichen jugendlichen Mitarbeitern. Außerdem stehen ein Billardtisch, zwei Internetrechner und jede Menge Spiele der Zielgruppe, den 14- bis 21-Jährigen, zur Verfügung. DAH

 

20 Jahre und kein bisschen leise

Veröffentlicht in 2002

Münstersche Zeitung

 

20 Jahre und kein bisschen leise

Schulband des Gymnasiums Wolbeck feierte Geburtstag

Wolbeck.

Sie spielt und spielt und spielt: Die Schulband des Gymnasium Wolbeck feierte am Donnerstag mit einer großen Geburtstagsparty ihr 20-jähriges Bestehen.

1982 hatte Musiklehrer Wilderich Daniel die Band ins Leben gerufen. "Ernest and the Hemingways" nannet sich das Männerquartett mit der Besetzung Ronald Lechtenberg (Gitarre, Gesang), Jörg Umbreit (Schlagzeug), Frank Konrad (Bass) und Wilderich Daniel (Keyboard) damals. Im Laufe der Jahre wechselten nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Musikrichtung, so Daniel, der auch heute noch mitspielt. Drei CDs, ungezählte Auftritte bei Schulfesten, Begleitband bei Musicals und zahlreiche Gastspiele bei diversen anderen Veranstaltungen - die Bandgeschichte ist lang.

Für viele Schüler war die Band ein Hobby, für einige der Anfang einer Karriere: Die H-BlockX sammelten hier ihre ersten Bühnenerfahrungen. "Nicht alle davon waren so glorreich wie heute", erinnerte sich Daniel schmunzelnd an einen lange zurückliegenden Auftritt von Henning Wehland in der Halle Münsterland.

Der Ex-Gymnasiast Alexander Morsey ist mittlerweile als Bassist und Tubist in zahlreichen Ensembles erfolgreich tätig und staret im nächsten Jahr eine Tournee durch Thailand. Auch die Ehemaligen Arno Brechmann (Gitarre, Gesang), Andreas Greber (Saxophon) und Christian Marien (Schlagzeug) - um nur einige zu nennen - sind mit ihrem Musikstudium auf dem besten Weg zum Erfolg.

Am Donnerstag trafen sie sich alle im Bahnhof Wolbeck wieder: Gastgeber Wilderich Daniel hatte die derzeitigen und ehemaligen Mitglieder, Freunde und Bekannte zur Geburtstagsfeier eingeladen. Auch Johann Mass (Ex-Schlagzeuger), Bassist Stefan Hinz und Tim Tenambergen von den H-BlockX tummelten sich unter den 170 Gästen. Der Abend begann mit einem Apetithappen der aktuellen Schulband-Formation: "Let Me Entertain You" von Robbie Williams. Danach war die Bühne frei für alle, die sich spontan zuammenfanden. Christopher Rieke, Henning Schade, Mathias Knöpker und Christian Fatum sorgten mit ihrer a cappella Nummer "Männer" von Herbert Grönemeyer für Begeisterung. Die Bandbesetzung von 1982 hatte heimlich geübt und präsentierte sich formvollendet auf der Bühne. Besonders die Jazz-Fans kamen an diesem Abend auf ihre Kosten. Erstklassige, manchmal auch etwas verrückte Gruppierungen sorgten für ausgelassene Stimmung bis in die Nacht . SLR

Reine Rockenergie präsentiert

Veröffentlicht in 2001

Münstersche Zeitung

 

Reine Rockenergie präsentiert

Rocktool heizte mit Kultsongs ein

Wolbeck

Legendäre Rocksongs wie "Smoke on the Water" von Deep Purple und "Under the Bridge" von den Red Hot Chili Peppers spielte die Band "Rocktool" bei ihrem Auftritt am Freitag im Jugendkulturzentrum "Bahnhof Wolbeck".

Rund 100 Jugendliche ware in das Jugendkulturzentrum gekommen, um die 7-köpfige Band zu erleben. Kurz nach 21 Uhr fiel dann endlich der Vorhang: Mit dem Song "Jump" von Van Halen begann die Band, die ausschließlich gecoverte Songs spielt, ihr Konzert.

Die Menge war nicht mehr zu halten. In bekannter Rockmanier tanzte sie ekstatisch durch das Jugendkulturzentrum. Die Bandmitglieder von Rocktool (zu deutsch Rockwerkzeug) machten ihrem Namen wieder einmal alle Ehre und zeigten, dass sie mit den Werkzeugen des Rocks umzugehen wissen.

1999 fanden sich die Musiker Nina Elkendorf (Gesang), Daniel Glosemeyer (Gesang und Saxophon), Carsten Ahlf (Gitarre), Felix Hartwig (Gesang und Gitarre), Daniel Engelen (Bassgitarre), Jens Greive (Schlagzeug) und Stefan Schemmelmann (Gesang und Keyboard) zusammen, um anderen Menschen den Rock live spüren zu lassen.

"In den Tagen der elektronischen Musik ist es an der Zeit, mit den alten und neuen großen Songs des Rock zu zeigen, welche Energien und meschliche Züge diese Musik transportiert", lautet ihre Bandphilosophie.

Die 17- bis 22-jährigen Jugendlichen stammen aus Hiltrup, Steinfurt und Drensteinfurt und haben sich mittlerweile in der regionalen Rockszene fest etabliert.

Auf der eigenen Homepage der Band hat man die Möglichkeit, sich über die nächsten Konzerttermine zu informieren, den direkten Kontakt zu den sieben Musikern herzustellen oder sich im Gästebuch zu verewigen. Sozialpädagoge Manfred Schoppmeier, einer der drei Leiter des Jugendkulturzentrums, zeigte sich mit dem Auftritt sehr zufrieden. Das Jugendkulturzentrum "Bahnhof Wolbeck" veranstaltet jeden Freitag für Jugendliche der Region Partys, Konzerte oder Kabarett. TOR

>> www.rocktool.de

Verstärkung im Bahnhof

Veröffentlicht in 2001

Westfälische Nachrichten

 

Verstärkung im Bahnhof

Sozialarbeiterin Astrid Fries leitet Offene Mädchen-Treffs

-him-

Münster-Wolbeck.

Das Jugendzentrum "Bahnhof Wolbeck" hat Verstärkung bekommen: Seit Anfang des Jahres ist die Diplom-Sozialarbeiterin Astrid Fries mit einer halben Stelle beim Trägerverein des Jugendzentrums beschäftigt.

Jeden Dienstag leitet sie den Offenen Treff für 17- und 18-Jährige, die zum Plaudern oder zum Kochen von 16.30 Uhr bis 22 Uhr im frisch renovierten Mädchengruppenraum zusammen kommen. Neu im Programm ist eine weitere Mädchengruppe für 14- bis 16-jährige Mädchen, die sich jeweils mittwochs von 15 bis 18 Uhr trifft. Zurzeit lernen die Mädchen in einem DJ-Kurs, mit Turntables und Bässen umzugehen. Billard-AGs, Kino-Besuche und ein Bildungswochenende sind weitere Aktionen, die die Mädchengruppe plant.

Astrid Fries hat sich bereits bestens ins Leitungsteam vom "Bahnhof Wolbeck" eingelebt. Die Berufserfahrung der 33-Jährigen erleichterte ihr den Einstieg: Nach dem Studium an der Fachhochschule Münster arbeitete sie an verschiedenen Stellen in der offenen Jugendarbeit, als Tagesmutter und in der Schwerstbehindertenbetreuung. Auch die Mädchenarbeit ist ihr bereits bestens vertraut: Zweieinhalb Jahre lang war sie in der Mädchenarbeit in einem Internat in Hamm beschäftigt.