Presseberichte

Mit Kunst und Charme für Haiti - WN 24.02.2010 (Haiti Spendentag)

Veröffentlicht in 2010

Münsterische Zeitung 24.02.2010

 

Jugendliche veranstalten Auktion

 

Wolbeck. „Frische Kunst, absolut einmalig für ein paar Euro!“ Bei ihrem Debüt als Auktionatorin stand die 20-jährige Anika Wilmsen ihren großen Vorbildern in nichts nach.

Vor rund 50 Besuchern versteigerte sie im Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck gemeinsam mit Nachwuchsmalerin Lisa Heidemeyer zehn realistische und abstrakte Acrylarbeiten zugunsten der Erdbebenopfer auf Haiti.

Die Bilder waren in nur drei Wochen intensiver Arbeit in Anikas Donnerstags-Mädchengruppe entstanden (wir berichteten). „Weil wir etwas Kreatives machen wollten, um den Menschen auf Haiti helfen zu können“, erklärt die junge Frau, die sich seit mehr als fünf Jahren ehrenamtlich im Bahnhof Wolbeck engagiert.

Sonntags-Café

Die Jugendlichen des Bahnhofs Wolbeck hatten sich dazu noch ein Rahmenprogramm einfallen lassen. Sehr gut lief die Tafel mit mehr als einem Dutzend selbst gebackener Kuchen und Torten, sowie toller Pralinen-Mischungen. „Endlich kann man mal sonntags vor Ort Kaffee und Kuchen genießen“, freute sich Besucherin Ulrike Wildemann angesichts fehlender Cafés in Wolbeck.

Bei der Versteigerung der Kunstwerke ging dann richtig die Post ab. Susanne Engelbert ersteigerte gleich mehrere Kunstwerke: „Die Bilder sind wirklich klasse und der Einsatz der Jugendlichen ist einfach einmalig.“ Auch Horst Prenzlow ersteigerte ein Bild“ „Mein Enkel hat mich auf die Versteigerung aufmerksam gemacht, und das hat sich gelohnt“, sagt er.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Junge und ältere Besucher ersteigerten Kunstwerke im Wert zwischen fünf und 50 Euro im Minutentakt. Sie lieferten sich besonders bei einem poetischen Rosenbild ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. Mit ihrer charmanten Beharrlichkeit gelang es Auktionatorin Anika auch, das am Anfang keinen Abnehmer findende Libellenbild am Ende gut an die Frau zu bringen. Anschließend sorgte die Trommelgruppe „Kpanlogo“ der Musikschule Wolbeck für stimmungsvolle Musik und mitreißende Rhythmen.

Alle Einnahmen der Veranstaltung kommen dem Deutschen Roten Kreuz zugute, das sich auf Haiti für die Erdbebenopfer einsetzt. pws

Ein Mann, ein Wort, ein Konzert - WN 18.03.2010 (Beteiligung 700-Jahre Wolbeck)

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Westfälische Nachrichten 18.03.2010

 

 

Bürgerforum Wolbeck plant mit Jugendlichen eine Veranstaltung im „Bahnhof“

Von I. Sauer-Waltermann

 

Münster-Wolbeck. Vorträge, Ausstellungen, Workshops und Partys – das Programm zur Feier des 700sten Geburtstags Wolbecks ist prall gefüllt. Dennoch kommen immer neue Attraktionen dazu: „Wir wollen etwas speziell für Jugendliche und mit Jugendlichen organisieren“, erklärt Dieter Alke. Ein Mann, ein Wort: Am Dienstag traf sich der Vorsitzende des Wolbecker Bürgerforums mit dem Leiter des Jugendzentrums „Bahnhof Wolbeck“, Johannes Wüstefeld-Beermann, und einer Gruppe von Jugendlichen, um dies in die Tat umzusetzen: Das rund zehnköpfige Team tat erste Schritte, ein Jugendkonzert zu planen.

„Ein Sponsor ist auf das Bürgerforum zugekommen und hat sich angeboten, eine Veranstaltung finanziell zu unterstützen“, erläutert Alke. Die Idee des Bürgerforums-Vorsitzenden war es, das Geld der Jugend zur Verfügung zu stellen, die seiner Meinung nach

an den Feierlichkeiten bislang nicht genügend beteiligt ist. So sei die Idee entstanden, ein Konzert im „Bahnhof“ zu organisieren.

Am Dienstag einigten sich Alke und die „Bahnhofs-Crew“ zunächst auf mögliche Konzerttermine im Juni oder im Oktober. Auch in Frage kommende Bands wurden bereits ins Auge gefasst. Die Planung wird fortgesetzt.

Auch weitere Attraktionen zur Feier des Wigbold-Jubiläums konkretisieren sich: „Wolbeck sucht den stärksten Mann“. So lautet das Motto einer Aktion, die im Rahmen der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehens des Bürgerforums am 1. Juni ab 19 Uhr in der Gaststätte Sültemeyer stattfinde, erläutert Alke. „Wer mitmacht, muss einen zwei Liter fassenden Bierkrug mit ausgestrecktem Arm hochzuhalten“, erläutert der Bürgerforums-Vorsitzende. Dem, der am längsten durchhalte, winke der erste Preis. Eine weiterer Programmpunkt stehe ebenfalls: „Es wird am 1. Juni eine Sängerin bei uns auftreten, die bereits durch das Fernsehen bekannt ist“. Schwärmt Alke. „Und sie hat eine tolle Stimme.“

Neue Kraft im Bahnhof Wolbeck - WN 22.05.2010 (neue Sozialpädagogin Katharina Grützmacher)

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Westfälische Nachrichten 22.05.2010

 

 

Münster-Wolbeck. Die offene Stelle für Mädchenarbeit im Jugendzentrum „Bahnhof Wolbeck“ ist zum 1. Juni mit der 26-jährigen Diplom-Sozialpädagogin Katharina Grützmacher aus Münster neu besetzt. Dies teilten der Trägerverein des Jugendzentrums sowie Johannes Wüstefeld-Beermann mit.

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit wird im Bereich mädchenspezifischer Angebote liegen sowie im theaterpädagogischen und organisatorischen Bereich. Grützmacher sammelte Erfahrungen bei der Betreuung und Anleitung von Jugendlichen unter anderem im Jugendtheater „Cactus“, wovon sich der Trägerverein des „Bahnhofs Wolbeck“ entsprechenden Input in kulturpädagogischen Bereich verspricht. Katharina Grützmacher arbeitete des weiteren in einem Frauenhaus und war dort unter anderem mit Frauen- und Mädchenarbeit betraut.

In Wolbeck wird Katharina Grützmacher, die eine 25-Stunden Stelle hat, dienstags bis donnerstags zwischen 15 und 21 Uhr offene Programme und Mädchengruppen anbieten sowie im offenen Treff und auf Freitagsveranstaltungen arbeiten und dort ein offenes Ohr für die Belange der 14- bis 21- jährigen Jugendlichen haben, heißt es abschließend.

 

 

Rockige Zeiten im „Bahnhof“ - WN 16.04.2010 (Osterferienprogramm / Bandworkshop)

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Westfälische Nachrichten 16.04.2010

 

 

Junge Musiker machen erste Bühnenerfahrungen beim offenen Bandworkshop

-mlü- Münster-Wolbeck. Im Jugendzentrum „Bahnhof Wolbeck“ rockten die Osterferien: Beim offenen Bandworkshop dröhnte etwa das berühmte Gitarrenriff von „Seven Nation Army“ laut durch die Gänge, der Schlagzeuger lief zur Hochform auf.

Es ging um erste Bühnen- und Banderfahrungen. Wichtig war, zusammen mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug zu spielen, zu lernen, Stücke anzuzählen und sie dann vollständig durchzuspielen. Am Ende sollten zwei Lieder halbwegs sitzen.

Der Mitbegründer des Jugendzentrums, Johannes Wüstefeld-Beermann, unterstützte den Workshop wie beim vorigen Mal mit Musikvorschlägen, der Technik, etwas Know-How. Aber eigentlich kommen die jungen Musiker und Musikerinnen gut zurecht. „Das ist mehr so eine geleitete Jamsession“, findet der Zivildienstleistende im Haus, Henning Schwegmann, und bringt es auf den Punkt.

Aber für die hälfte der vier Teilnehmer waren das schon gar nicht mehr die ersten Versuche in Richtung Rockband: Jannik Schall und Max Hillbrand gründeten nach dem ersten Ferien-Bandworkshop im vergangenen Jahr zusammen mit drei weiteren Musikern ihre erste eigene Band, die jetzt beinahe jede Woche im Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck probt.

„Wir hatten schon früher überlegt, mal zusammen was zu spielen“, sagt der Gitarrist Hillebrand: „Jetzt haben wir gerade angefangen, unsere eigenen Songs zu schreiben und zu spielen“.

Mit Cover-Songs wollte es nämlich erst nicht so richtig klappen. Niemand hat sie üben wollen, geben sie freimütig zu. Zum Sommer aber wollen sie dann vier, fünf selbst gemachte Songs in petto haben.

 

Motive voller Hoffnung und Zuversicht - WN 23.02.2010 (Haiti Spendentag)

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Westfälische Nachrichten 23.02.2010

 

 

Bilderversteigerung im „Bahnhof Wolbeck“ zugunsten der Erdbebenopfer von Haiti

-lsh- Münster-Wolbeck. „Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten. Verkauft für 45 Euro an den Herrn dort vorne!“ Einer der zwei Höhepunkte am Sonntagnachmittag im Jugendzentrum „Bahnhof Wolbeck“ war der Verkauf von selbstgemalten Acrylbildern: Unter der Leitung der Praktikantin Anika Wilmsen war eine „Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Haiti“ des „Bahnhofs“ ins Leben gerufen worden. Das gesammelte Geld, eingenommen durch den Verkauf von Kuchen, Pralinen und Bildern, wird an das Deutsche Rote Kreuz weitergegeben.

Zunächst wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen, anschließend fand die große Versteigerung der neun Acrylgemälde im eigentlichen „Partyraum“ statt. Gebacken und gemalt wurde von der achtköpfigen Mädchengruppe, Anika Wilmsen und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Das Mindestgebot für die Bilder lag bei fünf Euro. Und dann ging es auch schon los. Die zahlreichen Kunstinteressierten boten um die Wette, das Höchstgebot lag bei 45 Euro. Die Bilder waren in harmonischen Farben gehalten und symbolisierten zum Teil Hoffnung und Zuversicht.

Auch Bahnhofsmitglieder ließen es sich nicht nehmen., selbst mitzubieten, wurden aber meist überboten, nicht selten von geboten wie „37,50 Euro“. Zum Abschluss spielte die Trommelgruppe KPANLOGO unter der Leitung von Ben Bönniger.