Presseberichte

Rasante Rasenmäher 14.10.2013

Veröffentlicht in 2013

Rasante Rasenmäher
Rennen findet am 20. Oktober statt
Das Rasenmäher-Team des Bahnhofs Wolbeck hat gebastelt
-anh- Münster-Wolbeck. Am nächsten Sonntag (20. Oktober) drehen im Berdel ab 13 Uhr wieder die Renn-Rasenmäher auf: 2012 war das beliebte, aber sehr arbeitsintensive Rennen ausgefallen, nun rang sich der Organisator Andreas Heimann doch wieder durch. Drumherum gibt es weniger Aufwand, aber es wird gefahren und moderiert wird auch. Es sei denn es regnet zu stark.
Am Samstagmittag hock er mit ölverschmierten Handschuhen vor einen fast fertigen Renn-Rasenmäher, um ihn herum stehen gespannt Leute vom Team des Jugendzentrums „Bahnhof Wolbeck“. Ihm gegenüber meint Johannes Wüstefeld-Beermann, Sozialpädagoge und Leiter des Jugendzentrums: „Wir müssen unbedingt gleich noch feststellen, ob in dem Motor überhaupt Öl ist.“ Minutenspäter rattert der Motor und hört sich gut an.
Um ihn herum hat sich vieles verändert,. damit der Rasenmäher renntauglich wurde: Die neue Lenkung aus Vanadium-Stahl hält angeblich Kräften bis zu 7 Tonnen stand, ein Vielfaches der Haltbarkeit der alten Lenkung. Auch der Sitz ist nun ganz anders angebracht. Vor allem: tiefer.
Mitgewirkt bei der Aktion haben tatkräftig auch Marten und Anke Schwegmann, Sven Grüntgens, Torsten Uebbing, Franziska und René Wiewel, Mark Bäumer und Felix Heuer. Nun stellt sich der noch nicht ganz fertige Mäher dem Test von Heimann. Er war  Mentor der Gruppe, hat einen Mäher besorgt, viele Tipps gegeben. Um die 20 Mäher sollen antreten.

Anatomie des Psychoterrors 09.07.2013

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Anatomie des Psychoterrors (MZ vom 09.07.2013)
Jugendliche zeigen Stück über Mobbing
Jeder könnte Opfer sein: Seit dem vergangenen Herbst arbeitete die Theater-AG des Bahnhofs Wolbeck an ihrem Stück "Du Opfa".
WOLBECK. Laura ist 14 Jahre alt und machte andere Menschen fertig, seit sie denken kann. Gäbe es den Titel "Deutschlands Supermobber", sie hätte gute Chancen . In der Szenencollage "Du Opfa" geht die Theatergruppe am Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck dem Mobbing auf den Grund - eine Anatomie des alltäglichen Psychoterrors.
Das Opfer hat kein Gesicht. Der Holzstuhl, der mitten auf der Bühne steht, bleibt leer. "Du Opfa", höhnt die Gruppe, lacht, bedroht, beleidigt, zeigt den Finger. Jeder könnte dort auf dem Stuhl sitzen. "Jeder vierte ist von Mobbing betroffen", sagt eine Ärtztin im weißen Kittel, die von oben herab ins Publikum doziert. "Ene, mene, miste und du bist weg", zählt sie jemand ab.
"Mutiges Thema"
"Mobbing, das ist ein sehr mutiges Thema", sagt die Regisseurin Katharina Grützmacher. "und auch eines, zu dem eigentlich jeder etwas sagen kann." Denn egal ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder in sozialen Netzwerken - Mobbing blüht wohl überall in den Nischen menschlicher Gruppengefüge. Seit dem letzten Herbst haben die Jugendlichen im Alter von 14 bis 20 Jahren zusammen mit Grützmacher an dem Stück gearbeitet, recherchiert, Texte geschrieben und am Ende Bilder gefunden, die unter die Haut gehen. Am Mittwoch kam das 50-minütige Stück zum zweiten Mal auf die Bühne.
Bedrohlicher Terror
Der geballte Psychoterror wirkt im künstlichen Bühnenblicht umso bedrohlicher Dass es nicht der einzelne Spruch ist, der dem Gemobbten das Leben zur Hölle macht, das ist fast schmerzhaft spürbar, wenn die Gruppe minutenlang ihre Tiraden über das Opfer in der Mitte ergießt. "Die kriegt doch nie die Zähne auseinander, deine Pickel kriegen schon eigene Pickel…"
Und der Typische Mobber? Auch das könnte Jeder sein - grade in Zeiten umfassender digitaler Vernetzung. " Wo der Spaß aufhört und das Mobbing beginnt, dafür haben viele kein Gespür", sagt die Ärztin. Am Ende gibt es viel Applaus - und das, obwohl "Du Opfa" keine gut gemeinten Antworten liefert. Das Stück macht bewusst, was für viele quälender Alltag ist - laut Statistik für jeden Vierten.

"Deutschland sucht den Supermobber" 09.07.2013

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"Deutschland sucht den Supermobber" (WN vom 09.07.2013)
Szenencollage im Bahnhof Wolbeck zum Thema Mobbing
Verschiedene Blickwinkel auf Mobbing bot die Szenencollage der Theater-AG des Bahnhofs Wolbeck.
-jug- MÜNSTER-WOLBECK. Das Schikanieren am Arbeitsplatz, die Ärgerei in der Schule oder der Psychoterrorim Internet: Mobbing hat viele Gesichter und stürzt die Betroffenen in schlimme Situationen. Die Theater-AG des Bahnhofs Wolbeck hat sich über ein Dreivirteljahr intensiv mit der sensiblen Thematik auseinandergesetzt und die daraus entstandene Szenencollage Sonntagabend vor zahlreichen Gästen im Jugendzentrum aufgeführt.
"Mobbing ist ein Thema, zu dem jeder von ihnen etwas aus eigenen Erfahrungen erzählen kann", erklärt Sozialpädagogin Katharina Grützmacher, wie es zur Auswahl des Themas gekommen war. Die Jugendlichen hatten bei der Planung viel über Mobbing besprochen, beispielsweise wie in der Schule damit umgegangen wird. Katharina Grützmacher leitete die 16- bis 20-Jährigen bei den wöchentlichen Proben an und war vom Ideenreichtum begeistert: "Aus ganz vielen verschiedenen Perspektiven blicken wir mit unserer Collage auf Mobbing und seine Hintergründe."
Am Anfang steht eine typische Mobbingszene: Eine Gruppe Jugendlicher beleidigt ein imaginäres Mobbingopfer, das auf einem Stuhl in der Mitte sitzend von den anderen wüste Beschimpfungen über sich ergehen lässt. Es wehrt sich nicht, denn ihm fehlt eine Stimme - bezeichnend für viele Betroffene, die sich in ähnlichen Situationen hilflos und ungehört sich ihrem Schicksal ausgeliefert fühlen.
Die Preisfrage "Deutschland-sucht-den Super-Mobber" wählt einen satirischen Weg, zeigt aber nicht minder deutlich, welche Eigenschaften einen Mobber überhaupt erst ausmachen. in einer weiteren Szene zeigt das Vorlesen einer Sammlung reißerischer Schlagzeilen, wie die Medien mit dem Thema umgehen.
Eine zweite Aufführung der vielseitigen Szenecollage findet am Mittwoch (10. Juli) um 20 Uhr im Bahnhof Wolbeck statt.

Mit einem Trecker zum Rasenmäherrennen 10.07.2013

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Mit einem Trecker zum Rasenmäherrennen (MZ vom 10.07.2013)
Projekt im Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck
Wolbeck. Ein Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen baut zur Zeit im Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck einen alten Rasenmähertraktor zu einem Renntrecker um. Das Ziel der jungen Leute ist es, beim nächsten Rasenmäherrennen Ende September in Wolbeck mitzufahren. Einige Jugendliche haben dort beim letzten Rennen im September 2011 schon mitgearbeitet. Jetzt wollen sie unter fachkundiger Leitung mit einem eigenen Trecker antreten.
Nachdem sie einen gebrauchten Rasenmähertraktor gekauft haben, standen erst einmal eine gründliche Reinigung sowie das Zerlegen des Treckers an. Ständig schossen die jungen Leute dabei Fotos, damit der Trecker später auch wieder richtig zusammen gebaut werden kann.
Die Lenkung muss renntauglich gemacht werden, der Sitz tiefer gelegt, Gas und Bremse neu montiert werden. Da immer noch sehr viel zu tun ist, sind an Technik interessierte Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren eingeladen, vorbeizukommen und beim Aufbau und Renneinsatz dieses Treckers mitzuarbeiten. Bis zu den Sommerferien und in den ersten Septemberwochen wird jeweils dienstags und mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr sowie donnerstags von 16 bis 21 Uhr am Trecker geschraubt.
Weitere Infos gibt es unter Telefon (02506) 3460 im Bahnhof Wolbeck. 

Thema "Mobbing" auf der Bühne 05.07.2013

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Thema "Mobbing" auf der Bühne (Wn vom 05.07.2013)
Seit Herbst vergangenen Jahres hat sich die Theater-AG ihr Stück erarbeitet.
MÜNSTER-WOLBECK. Am Sonntag (7. Juli) um 17 Uhr sowie am Mittwoch (10. Juli) um 20 Uhr führt die Theater-AG des Jugendzentrum Bahnhof Wolbesck, eine Szenencollage zum Thema "Mobbing" auf. Seit Herbst vergangenen Jahres hat die Gruppe unter der Leitung von Katharina Grützmacher Ideen gesammelt, Texte geschrieben und eigene Szenen entwickelt. Das Stück dauert 50 Minuten. Eintritt: drei Euro