Presseberichte

Attraktives aus Beton

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 15.10.2009

Münster-Wolbeck - Wolbecks Ortskern soll schöner werden. Dafür setzt sich eine Arbeitsgruppe des Bürgerforums engagiert ein. Ein Projekt, mit dem sich das Organisationsteam um Thomas Lutterbeck und Willi Schriek zurzeit beschäftigt, hat das Ziel, Skulpturen im öffentlichen Raum aufzustellen. Lokale Künstler wurden aufgefordert, Vorschläge einzureichen. Auch das Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck hat das Bürgerforum an dieser Aktion beteiligt.


Und dort wird zurzeit eifrig an dem Kunstwerk gearbeitet. Regelmäßig sind vier bis sechs Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren gemeinsam mit der Diplom-Pädagogin und freischaffenden Künstlerin Cornelia Gries damit beschäftigt. Die Idee ist, Buchstaben in kleine Betonklötze zu gießen, die dann zusammengelegt eine Strophe aus dem Volkslied „Die Gedanken sind frei“ von Hoffmann von Fallersleben ergeben.

 


139 Buchstaben sind dafür zu erstellen. Bevor es richtig an die Arbeit ging, mussten die Jugendlichen zunächst in zahlreichen Versuchen die optimalen Materialien ermitteln. „Der Beton musste schnelltrocknend und auch frostsicher sein“, berichtet Cornelia Gries. Die Buchstaben sollten sich aus der Form wieder leicht entfernen lassen - dafür verwenden die Nachwuchskünstler nun das dem Styropor ähnliche Styrodur. Die Buchstaben werden ausgesägt - „auch etwas, was wir erst mehrfach üben mussten, bis es richtig klappte“, berichtet Cornelia Gries. 

Nachdem die Technik nun sitzt, wird täglich gegossen. Rund zwei Stunden dauert es, bis der Beton aus der Form und ein neuer Buchstabe gegossen werden kann. „Wir haben uns bewusst für ein bewegliches Kunstwerk entschieden“, erklärt Cornelia Gries. „Der Betrachter kann die Buchstaben selbst zu neuen Sätzen zusammensetzen, und so lohnt sich immer wieder ein Blick auf die veränderte Gestaltung. Das macht unser Kunstwerk besonders attraktiv.“ 

Willi Schriek ist begeistert von der Idee zu diesem Kunstwerk. Ihm war es wichtig, die Jugendlichen an der Aktion zu beteiligen. Das Kunstwerk des Jugendzentrums Bahnhof Wolbeck wird mit insgesamt 1000 Euro von der Bezirksvertretung Südost finanziert. Gesichert sei ebenfalls die Finanzierung einer Skulptur auf dem Kreisverkehr an der Münsterstraße, berichtet Schriek. Dafür arbeiten zurzeit Studenten der Kunstakademie an einem Entwurf. Die Jury hat außerdem Bronzeskulpturen der Künstlerinnen Angela Hoebink und Christel Klee ausgewählt, außerdem eine Sandsteinfigur von Ludger Wennemer. „Dafür brauchen wir allerdings noch Sponsoren“, so Schriek. 

Wann und wo die Skulpturen aufgestellt werden, steht noch nicht endgültig fest. „Einige Plätze haben wir bereits ausgeguckt, aber entschieden ist noch nichts.“ 

Erst einmal benötigt die Arbeitsgruppe noch finanzielle Unterstützung, um die Skulpturen zu erwerben. Potenzielle Sponsoren können sich bei Thomas Lutterbeck, Telefon 33 66, oder bei Willi Schriek, Telefon 4 60, melden

.Laura und Ines Glasener (v. l.) gehören zu einer Gruppe Jugendlicher, die im Bahnhof Wolbeck gemeinsam mit der Diplom-Pädagogin Cornelia Gries (r.) an einem Kunstwerk für den Stadtteil arbeiten.Foto: (mfe)

Laura und Ines Glasener (v. l.) gehören zu einer Gruppe Jugendlicher, die im Bahnhof Wolbeck gemeinsam mit der Diplom-Pädagogin Cornelia Gries (r.) an einem Kunstwerk für den Stadtteil arbeiten.Foto: (mfe)

Luft zum Vibrieren gebracht

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 08.10.2009

 

Luft zum Vibrieren gebracht

Drei Bands spielten im Bahnhof auf

 

Münster-Wolbeck. Die drei Bands „Hey Kids Try This“, „Orange“ und „Mr. Nilsson“, spielten am Vergangenen Wochenende zu einem gemeinsamen Konzert im Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck auf. 
Als erstes traten „Hey Kids Try This“ auf und brachten die Luft zum Vibrieren. „Orange“, deren Musik teilweise wie „Wolfmother“ klang, spielten als zweite Band und brachten erdigen, britischen Rock auf die Bühne. „Mr. Nilsson, die als letzte Band auftraten, spielten Musik von Indie bis Rock, mussten etliche Zugaben geben und konnten so erst zu später Stunde die Bühne verlassen.

Workshop für junge Bands

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 07.10.2009

 

Workshop für junge Bands

Münster-Wolbeck. Im Bahnhof Wolbeck findet in den Herbstferien jeweils dienstags und donnerstags in der Zeit von 19 bis 21 Uhr auf der Bühne im Veranstaltungsraum ein Bandworkshop statt. Der Bandworkshop richtet sich an jugendliche Musiker ab etwa 13, 14 Jahren, die ihr Instrument (Gitarre, Bass und Schlagzeug) schon etwas beherrschen und einmal zusammen mit anderen Musikern auf einer echten Bühne proben möchten. Dafür stehen zwei E-Gitarrenverstärker, ein Bassverstärker sowie ein Schlagzeug zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung des Bahnhofs. Es gehe nicht um das perfekte Einüben eines Stückes, sondern um das spielerische Lernen des Zusammenspiels mit anderen Musikern. Mitzubringen sind Gitarre, Bass oder Sticks, und dann geht es auch schon los.

Rockmusik kam gut an

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 16.02.2009

 

Rockmusik kam gut an

Doppelkonzert im Bahnhof Wolbeck

Münster-Wolbeck. Am Freitagabend kamen viele Besucher zum Doppelkonzert der Bands „Phobos“ und „Try something loud“ in das Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck.

Zunächst begann die Band „Phobos“ aus Wolbeck, „deren Musik mit ausgefeilten Gitarrenriffs zu fetten Drums und der markanten Stimme der Sängering Enya Benthaus einen eigenen, unverwechselbaren Stil hat“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bahnhofs. Im Anschluss trat die Band „Try something loud“ aus Albersloh auf. Die vier Musiker, die „kernigen Rock“ mit Einflüssen von Red Hot Chili Peppers, Audioslave und Nirvana spielt, hat inzwischen einiges an Auftrittserfahrung. Beide Bands kamen beim Publikum gut an.

Tanz für Teenies

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 23.02.2009

 

Tanz für Teenies

Karnevals-Party im Jugendzentrum Bahnhof

-anh- Münster-Wolbeck.

Wer Spaß an Musik und buntem Lichterschein hat, kam am Freitagabend im Jugendzentrum Wolbeck auf seine Kosten. Jedenfalls die erschienenen Schüler der Klassen 5 bis einschließlich Klasse 7. Allerdings war der Ziegenbocksmontag wohl schon ein wenig zu weit weg. Der Einladung „Kommt in euren Lieblingskostümen!“ war kaum jemand gefolgt und der Andrang hielt sich in Grenzen. 2008 war dies anders, da waren ZiBoMo dreimal so viel Teenis gekommen.