Presseberichte

Wenn der Bahnhof Wolbeck rockt

Veröffentlicht in 2009

Münstersche Zeitung 25.02.2009

 

Wenn der Bahnhof Wolbeck rockt

Indie, Poprock und New Wave

Wolbeck. Am Freitag (27. Februar) treten drei interessante Bands im Bahnhof Wolbeck auf. „Nonsense“ aus Hamm kommen mit einer fröhlichen Welle frischer Rockmusik, die nur darauf wartet, die Besucher mitzureißen. Eingängiger Rock mit durchblitzendem Partyfunk, zum Abgehen und Dancen. „Sunday Chocolate Club“ aus Bielefeld sind schon mehr als 50 Mal aufgetreten und spielen hoch infektiösen Indie Rock´n´Roll mit einem Spritzer New Wave.

Die Musik wird von den vier Chocolatiers dringlich und absolut tanzbar serviert. „peach mallow burners“ aus Hamm spielen eine innovative und experimentelle Melange aus Brit-Pop und Rock mit Retro-Keybords und mehrstimmigem Gesang. Einlass ist ab 20 Uhr. Danach kann gefeiert werden.

Fruchtcocktails, Kunst und eine Mädchenband

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten  09.03.2009

 

Fruchtcocktails, Kunst und eine Mädchenband

Mädchenkulturtag in Münsters Süden

-hsch- Münster-Wolbeck. Viel zu sehen, zu hören und zu erleben gab es auf dem Mädchenkulturtag im Bahnhof Wolbeck. Ob Henna Tattoos, Pop-Art-Kunst oder selbst gemachte Fruchtcocktails, für jeden war etwas dabei.

Möglich gemacht hatte diese Veranstaltung der Arbeitskreis Mädchen Münster Süd unter der Leitung von Susanne Decker. An dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen sich seit 2001 die lokalen Sozialeinrichtungen in Münsters Süden. VSE Hiltrup, Mobile, 37 Grad, Black Bull, Lorenz Süd, Bahnhof Wolbeck und die Stadt Münster waren dabei.

In vielen verschiedenen Workshops konnten die Mädchen im Alter zwischen zehn und 15 Jahren Dinge ausprobieren, die sonst  in der Freizeit eher schwierig zugänglich sind. Sei es auf einer Bühne zu stehen und wie die großen Popstars vor einem Publikum aufzutreten, sei es zu lernen, Henna-Tattoos selbst herzustellen oder einfache Schönheits- und Kosmetiktipps zu bekommen. Den über 50 Mädchen machte der Mädchenkulturtag sichtlich Spaß. Die Sprecherin des Arbeitskreises Mädchen Süd, Susanne Decker, war mit dem Nachmittag zufrieden. „Der Mädchenkulturtag, der seinem Namen gerecht wird, da immer mehr Mädchen aus verschiedenen Kulturen daran teilnehmen, soll eine Bühne für all diejenigen sein, die sich angesprochen fühlen. Dieses Jahr sind das bei uns überwiegend die älteren Mädchen und Jugendlichen im Durchschnittsalter von 15 Jahren“, erklärte die Diplom-Pädagogin Cornelia Gries vom Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck.

Dass auch Mädchen aus Amelsbüren den Mädchenkulturtag in Wolbeck feiern konnten, lag nicht zuletzt an dem Bus-Shuttle-Service den die Mitarbeiter extra für diese Veranstaltung eingerichtet hatten.

Im Anschluss an die verschiednen Workshops ging der Spaß in die nächste Runde. Als musikalisches Bonbon trat die Mädchenband „The Lyla“ in der Disco des Bahnhofs Wolbeck auf. Die Gruppe, die sich vor vier Jahren während eines „Band Coachings“ im Kreativ-Haus zusammengefunden hatte, spielte eigene Songs aus dem Bereich „Indie-Rock“. Ihr einstündiges Programm setzte den Schlusspunkt des vielseitigen Mädchenkulturtages, der in dieser Form nun schon zum neunten Mal stattfand.

Rock und Blues begeisterte im Bahnhof Wolbeck

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 14.03.2009

 

Rock und Blues begeisterte im Bahnhof Wolbeck

Doppelkonzert von „Spooky Bones“ und „Bukowski“

Münster-Wolbeck. Gleich zwei Bands spielten im Bahnhof Wolbeck. „Und sie begeisterten ihr Publikum“, teilt das Jugendzentrum jetzt in einer Pressemitteilung mit. Die insgesamt sieben Musiker von „Spooky Bones“ und „Bukowski“ aus Münster und Wolbeck hätten sich in die Herzen des zahlreichen Publikums gespielt.

Mehr als 165 Besucher füllten den Veranstaltungsraum und wurden von der Musik zum Mitwippen und Tanzen gebracht, so die Veranstalter. „Spooky Bones“, die von zwei Background-Sängerinnen unterstützt wurden, spielten viele eigene Lieder und wurden erst nach mehreren „Vorhängen“ von der Bühne gelassen.

Nach einer kurzen Umbaupause setzten die vier Musiker von „Bukowski“ aus Münster-Angelmodde die Live-Musik fort. „Bei etlichen Stücken waren die Arme des Publikums in der Luft und es wurde mitgeklatscht“, so die Pressemitteilung. Die Musiker spielten Rockoldies, und das Publikum bedankte sich durch Tanzen und etliche erklatschte Zugaben.

Kulturtag im Bahnhof Wolbeck

Veröffentlicht in 2009

Münstersche Zeitung 15.03.2009

 

Nur für Mädels

Kulturtag im Bahnhof Wolbeck 

WOLBECK Mit Jungs ist gut, aber ohne sie noch besser! Ganz nach diesem Motto genossen über 60 bestens gelaunte Mädchen aus ganz Münster "ihren" Kulturtag im Jugendzentrum "Bahnhof Wolbeck".

Selbstkritisch schaut Vanessa El-Sayed ihr Spiegelbild an und ist nur halbwegs zufrieden. "Die Lidschatten müssen korrigiert werden", sagt die Elfjährige selbstbewusst und setzt sich vor einen riesigen Spiegel. Einige der jungen Damen nehmen die Schminkpinsel selbst in die Hand, bevor es mit dem kulturellen Teil des Abends weiter geht. Vanessa möchte lieber geschminkt werden. "Hast du eine Lieblingsfarbe?", fragt die Make-up-Assistentin Tina Rauch, Praktikantin beim Kinder- und Jugendzentrum "Mobile". "Lila", lautet die Antwort und schon wird geschminkt, gepudert, geschwätzt.

"Die Stimmung ist grandios", stellt Cornelia Gries, Diplomsozialpädagogin des Jugendzentrums "Bahnhof Wolbeck" fest und eröffnet das Bühnenprogramm. Bereits seit 2001 organisiert der Arbeitskreis Mädchen Süd, die größte Mädchenarbeit-Organisation in Münster, den gut besuchten Kulturtag. "Jedes Mädchen soll hier die Chance bekommen, sich selbst und seine Kultur zu präsentieren", betont Susanne Decker, Sprecherin des Arbeitskreises. In der Vielfältigkeit auf der Bühne spiegele sich auch die gelungene Integration wider, sagt Decker nach dem Erklingen eines türkischen Liedes. Der selbst gedrehte Film "Augenhöhe" steht danach auf dem Programm. Die Teenies können davon nicht genug bekommen, worauf Gries ihnen verspricht, den Film im Laufe des Abends noch mal zu zeigen.

Für Selbstbewusstsein

Nun ist Teresa Maag dran. Mit ihren drei selbst komponierten Songs erntet die 16-Jährige fast soviel Beifall, wie die DSDS-Finalisten. Eines der Lieder widmet sie fünf ganz besonderen Menschen - ihren besten Freundinnen, die Teresa nach dem Auftritt herzlich umarmen."Wenn Jungs hier wären, hätten sich viele von uns nicht getraut, auf die Bühne zu gehen", meint Teresa. "Anstatt gehemmt zu sein, zeigen die Mädchen Selbstbewusstsein", unterstreicht Decker die Bedeutsamkeit einer Girls-Veranstaltung. Auch Ramona Neumann (12) und Diana Czierpke (14) finden es schön, mal nur unter Mädels zu sein. Entspannt schlürfen sie alkoholfreie Frucht-Cocktails und tauschen sich aus. Über was wohl? "Über alles, was nur Mädchen angeht", sagen die Teenager aus Hiltrup und bewundern ihre soeben erworbenen Henna-Tattoos.Alina Gogel schlägt im Bahnhof zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen will sie sich den Kulturtag nicht entgehen lassen und zum anderen feiert sie mit sieben Freundinnen ihren zwölften Geburtstag. "Das ist so cool hier!", sagt sie und stellt aus Wackelpudding ähnlicher Masse ihr eigenes Badesalz mit Lavendelduft her.

Party mit Jungs

Nach dem Rahmenprogramm ist Party und somit der Höhepunkt des Abends angesagt - ein Auftritt der einzigen Mädchenband "The Lyla". Da dürfen dann auch die Jungs rein. •Inga Tawadrous

Weitere Bilder vom Mädchenkulturtag im Internet: www.muensterschezeitung.de

Fetziges Feuerwerk zum Auftakt

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 26.03.2009

 

Fetziges Feuerwerk zum Auftakt

Konzert im Bahnhof Wolbeck

Münster-Wolbeck. Den „Opener“ des Konzertabends im Bahnhof-Wolbeck machte die Band „Short“ aus Münster, die in kürzester Reihenfolge fundamentalen „hardcore trash“ auf das Publikum feuerte. Nach 15 Minuten war das Feuerwerk der zum Teil nur eine Minute dauernden Stücke abgebrannt. Nach diesem Auftakt gehörte die Bühne dem funkigen Hardrock-Hip-Hop-Quintett „Da Impact“ aus Münster. „Da Impact“ hat genau die richtigen Zutaten zusammengemischt: Die Musik ist eine Kreuzung aus Metal/Rockgitarren und Hip-Hop-Elementen und dem Wechselspiel zwischen englischen Rap und Gesang. Zum Abschluss spielte die Band „Olisbios“ aus Bad Bentheim, und ihre Fans kamen auf ihre Kosten. Anders als geplant, fiel der Auftritt der „special guest´s“ aus Münster leider aus, da es zu Terminschwierigkeiten gekommen war.