Presseberichte

Osterferienprogramm im Bahnhof Wolbeck

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 04.04.2009

 

Osterferienprogramm im Bahnhof Wolbeck

Joggen für Anfänger, Brunchen und Band-Workshop

Münster-Wolbeck. Im Bahnhof Wolbeck findet für Kinder und Jugendliche ein buntes Osterferienprogramm  unter der Woche statt. Es beginnt jeweils um 12.00 Uhr mit „Joggen für Anfänger“, das bis 13.30 Uhr dauert. Das Joggen führt in kleiner Runde durch den Tiergarten, der in Fußnähe des Jugendzentrums liegt. Anschließend gibt es ein offenes Brunch bis 15.00 Uhr. Im Abschluss beginnt um 15.00 beginnt das zweite Angebot „Joggen für Anfänger“.

Jeweils dienstags gibt es ab 17.00 Uhr gemeinsames Kochen und Abendessen. Außerdem gibt es jeweils dienstags und donnerstags ab 19.00 einen offenen Bandworkshop für Musiker, die ein, zwei Jahre ihr Instrument spielen und die erste Erfahrungen im Zusammenspiel auf eine richtigen Bühne machen wollen. Mitzubringen sind E-Gitarre, E-Bass oder Schlagzeugsticks. Gitarren und Bassverstärker sowie ein Schlagzeug und eine Gesangsanlage stehen zur Verfügung. Es wird gemeinsam geschaut, welche Stücke allen bekannt sind, und dann wird ein einfaches Arrangement für ein, zwei Stücke entwickelt. Im Anschluss an die Bandproben gibt es jeweils Donnerstags und am zweiten Freitag der Osterferien einen Filmabend, wobei die Filme je nach Alter des Publikums gemeinsam abgesprochen werden.

Rockige Ostern

Veröffentlicht in 2009

Münstersche Zeitung

 

Rockige Ostern

Ferien-Bandworkshop im Jugendzentrum Bahnhof Wolbeck

WOLBECK. Leise zupft der 15-jährige Steffen Beermann im Bahnhof Wolbeck die Rockballade "Nothing else matters" auf seiner E-Gitarre, um gleich danach schmunzelnd drei Takte der "Löwenzahn-Erkennungsmelodie" zu intonieren. Sein 16-jähriger Kumpel Jannik Schall stöpselt derweil seinen E-Bass an einen Verstärker. Auf dem "Fahrplan" des Jugendzentrums steht der erste Osterferien-Bandworkshop. 

"Der Workshop richtet sich an Musiker, die ein bis zwei Jahre ihr Instrument spielen und die erste Erfahrungen im Zusammenspiel auf einer richtigen Bühne machen wollen", erklärt Organisator Johannes Wüstefeld-Beermann vom Bahnhof-Team. Gitarren, Verstärker, ein Schlagzeug sowie eine Gesangsanlage stehen den Nachwuchsmusikern dank einiger Sponsoren zur Verfügung.

Zwei Stücke

Zunächst überlegten alle, welche Stücke jedem bekannt sind. Ziel des Workshops ist es schließlich, bis zum Ende der Osterferien gemeinsam ein einfaches Arrangement für ein bis zwei Stücke zu entwickeln. Als alle Zupfinstrumente angeschlossen, die Plektren (Spielblättchen) verteilt sind und der Schlagzeuger nebst seinen selbst mitgebrachten Drumsticks an seinem Platz sitzt, wird es jedoch schwierig. "Sollen wir nun als erstes Nothing Else Matters, was von AC/DC oder Come together spielen?"

Schnell einigen sich die Jungs jedoch auf ZZ Tops Klassiker "Tush". Zwar ist das Lied nicht allen bekannt. Doch es ist Rock und einfach zu lernen und hat damit gleich zwei Kriterien auf Anhieb erfüllt. Den Jungs war es nämlich relativ egal, mit welchen Liedern sie den hell ausgeleuchteten Bühnensaal des Bahnhofs an diesem ersten Abend überfluten: "Hauptsache, es rockt."

Bühnenerfahrung

Der 14-jährige Schlagzeuger Aaron gehört mit seinen rund sechs Jahren Musikschulunterricht zu den erfahrensten Nachwuchsmusikern. Zwar hat auch Jannik bereits Bühnenerfahrung durch seine Realschul-Band gesammelt, Aaron ist jedoch Mitglied der Musikschul-Band "Wild Flowers". Allen gemein ist, dass sie beim Workshop neue Leute kennen lernen möchten, um gemeinsam Musik zu machen.

Vom Soundcheck bis zum Schlussakkord stehen den bislang drei Jungs - Mädchen sind natürlich ebenfalls willkommen - die Jugendzentrums-Mitarbeiter zur Seite: Torsten Woywod (Gitarre/Schlagzeug) und Jugendzentrum-Mitbegründer Johannes Wüstefeld-Beermann (Bass/Gitarre). 

Weitere Workshops

Die Workshops sind für die Jugendlichen kostenlos. Der nächste findet am heutigen Donnerstag (9. April) von 19 bis 20.30 Uhr statt. Weitere folgen am 14. und 16. April zur gleichen Zeit.

Im Anschluss an die Band-Proben finden nach Absprache Filmabende statt. Neben dem Workshop bietet das Team vom Bahnhof Wolbeck während der Osterferien an den Werktagen ein abwechslungsreiches Programm für Kinder und Jugendliche. Christiane Schräder

Das erste Mal auf einer echten Bühne

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 14.04.2009

 

Das erste Mal auf einer echten Bühne

Der Bandworkshop im Bahnhof Wolbeck rockt auch in der zweiten Osterferienwoche weiter.

Münster-Wolbeck. Der Bandworkshop rockt zunehmend. Am Donnerstagabend kamen sechs jugendliche Musiker in den Bahnhof Wolbeck und probten gemeinsam unterschiedliche Stücke. Es begann mit dem Stück „Tush“ von ZZ-Top. Nachdem dieses Stück eine halbe Stunde geprobt worden war, spielten die Musiker „Nothing else matters“ von Metallica und als letztes Stück „Kocking On Heaven´s Door“ von Guns N´Roses. Die Stücke wurden noch nicht perfekt gespielt, aber darum ging es auch gar nicht. Wichtig war, zusammen mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug zu spielen, zu lernen, das Stück anzuzählen und nach mehreren Versuchen vollständig durchzuspielen. Allen beteiligten machte es viel Spaß und in dieser Ferienwoche geht es am Dienstag und Donnerstag jeweils ab 19 Uhr weiter.

Offene Bühne gut angenommen

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 18.04.2010

 

Offene Bühne gut angenommen

Band-Workshop im Jugendzentrum führte Musiker zusammen

Von Andreas Hasenkamp

Münster-Wolbeck. Das ist „Knocking On Heaven´s Door”, sagt Steffen Beermann an der Gitarre. „Aber in einer Version von Eric Clapton, mehr reggae-mäßig“, informiert Bass-Gitarrist Jannik Schall die drei neugierigen Musiker der Band „Devil´s Night“. Die Musiker nutzen am Donnerstag im Bahnhof Wolbeck zusammen mit einem Drummer den letzten von vier Terminen des ersten Band-Workshops in den Osterferien zum lockeren Üben mit guter Ausrüstung auf einer richtigen Bühne.

„Wir haben eine Spendenaktion gemacht und ziemlich viel Geld von Wolbecker Firmen bekommen“, erzählt Johannes Wüstefeld-Beermann einem der drei Devil´s Night-Musiker. Einige große und etliche kleine Spenden kamen zusammen – insgesamt waren es über 1000 Euro. Weiteres Geld gab es von der Bezirksvertretung Südost. Damit konnten im April 2008 ein gebrauchtes Schlagzeug angeschafft werden, ein Crash- und ein Ride-Becken, zwei Gitarren-Verstärker mit Lautsprechern, ein Schlagzeug-Hocker und Beckenständer.

Ohne die Spenden wäre das Projekt nicht möglich gewesen, betont Wüstefeld-Beermann. Eigenleistung ist wie bei früheren Aktionen gefragt, wenn demnächst die Bassanlage, bisher eine Leihgabe, ersetzt wird. Selbst bauen und solide, mit hoher Leistung – das hält dann auch lange, darauf legt Wüstefeld-Beermann Wert. Zehn bis 15 Jahre sollten es schon sein. Der erste Band-Workshop führte nicht nur Musiker mit und ohne Band mit sonst unerschwinglicher Technik zusammen, sondern schaffte auch Kontakte zu Gleichgesinnten.

Vier Schlagzeuger kamen insgesamt, drei Bassisten, vier Gitarristen, rechnet Wüstefeld-Beermann zusammen. An einem Tag kamen sogar 8 Leute, das sei dann auch die Kapazitäts-Grenze für diesen Workshop gewesen.
Die Gitarristen Steffen und Jannik fanden dabei einen Drummer, den vierzehnjährigen Aron Hamsen. An einem Tag kamen drei Schlagzeuger, sie mussten sich dann abwechseln. 

Zwei Stunden Zeit gab es an jedem Termin. Steffen und Jannik nehmen Gitarrenunterricht an der Musikschule Wolbeck, sind aber keine Band. Im Bahnhof ließ es sich beim Band-Workshop dann frei üben. Und dann und wann griff auch Wüstefeld-Beermann, erfahrener Band-Gitarrist, zu seinem Instrument und leitete ein wenig an. 

Er freute sich, das Bühne und Ausrüstung nun noch vielseitiger genutzt werden. Und nebenbei lässt sich die eine oder andere Band für Auftritte bei den Konzerten im Bahnhof gewinnen. Wüstefeld-Beermann hofft, dass die Musiker wiederkommen. Interessierte können im Bahnhof Wolbeck dienstags und donnerstags von 19 bis 20.30 Uhr üben. Eine Probenmöglichkeit für Bands gibt es auch bei der Musikschule Wolbeck.

Das nächste Konzert in der Jugendeinrichtung bringt diesmal Hardrock und Metal von drei Bands in den Bahnhof, nämlich von „Jack in the green“ (Hard Rock), Invictum (Melodic Trash Metal) und Nihilion (Death Metal). Los geht es am Freitag (24. April) um 20 Uhr.

Bühne im Bahnhof bebte

Veröffentlicht in 2009

Westfälische Nachrichten 30.04.2009

 

Bühne im Bahnhof bebte

Konzert der härteren Gangart in Wolbecker Jugendzentrum

Münster-Wolbeck. Die Bühne bebte im Bahnhof Wolbeck, als drei Bands der härteren Gangart zum Konzert riefen und mehr als 120 Metal-Fans kamen. „Invictum“, eine junge aufstrebende Melodic-Trashmetal-Band, gab ihr Debütkonzert. Die Jungs zwischen 15 und 19 Jahren heizten den Saal richtig an. Nach Invictum gab die Hardrockband „Jack in the green“ ihr Abschiedskonzert. Als dritte Band spielte „Nihilion“ geradlinigen Death-Metal. Am Ende gab es noch Zugaben.